Der Fonds Auszahlplan mit Kapitalverzehr oder Kapitalerhalt

Mit dem Auszahlplan ist der Investor berechtigt sich regelmäßig aus seinem angesparten Fondsvermögen eine bestimmte Summe auszahlen zu lassen.

Im Sinne des Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetzes soll das Kapital dazu dienen im Alter für eine gleich bleibende finanzielle Sicherheit zu sorgen, indem das Kapital in monatlichen Raten ausgezahlt wird. Für die Auszahlung werden dann die dementsprechenden Fondsanteile verkauft, die restlichen bleiben dem Investmentfonds erhalten.

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Ein Auszahlplan kann sich für die zusätzliche Altersvorsorge eignen. Je nach Höhe der Auszahlungsbeträge können hier nur die Wertzuwächse ausgezahlt werden, wie es bei Auszahlplan mit Kapitalerhalt geschieht. Oder die Auszahlungsbeträge werden so bestimmt, dass sich nach und nach das Kapital aufzehr. Das ist ein Auszahlplan mit Kapitalverzehr.
Auszahlungspläne sind nicht bindend, und können somit jederzeit nach den persönlichen Wünschen geändert werden.

Die Ausschüttung bei Fonds erfolgt zur Beendigung des jeweiligen Fondgeschäftsjahres, also einmal jährlich, und beeinhaltet die ausgezahlten Erträge.

Die Ausschüttung ist eine Sammelbezeichnung für Zahlungen wie Dividenden, Berichtigungsaktien, Gratisaktien, Bonus etc. Zur Ausschüttung gelangen hierbei die ordentlichen, und eventuell auch die außerordentlichen Erträge. Die ordentlichen Erträge setzen sich bei den Wertpapierfonds aus den Dividenden und den Zinsen zusammen.

Außerordentliche Erträge enthalten hier bei allen Fondsarten insbesondere die Gewinne aus der Veräußerung von Wertpapieren, die Ausschüttungen erfolgen in Euro je nach dem Anteil an Wertpapieren. Die Ausschüttung lässt hierbei keine Rückschlüsse auf die Qualität eines Investmentfonds, und deren Management zu. Ausschlaggebend für die Qualität ist die Wertentwicklung und die Volatilität.

Die Ausschüttung setzt sich hier zusammen aus einem zinsabschlagssteuerpflichtigen Teil, sonstigen Erträgen, und bei deutschen Fonds mit inländischen Aktien gegebenenfalls noch einer Körperschaftsgutschrift. Bei thesaurierenden Fonds erfolgt keine Ausschüttung, die Erträge werden hier in den Fonds des Anlegers investiert.