Indexfonds - Vergleich und Informationen zum Indexfond und dessen Rendite
Ein Indexfond orientiert sich eng in der Anlage an dem Index dem er folgt. So wird jeweils in die Papiere investiert, die in dem entsprechenden Index geführt werden.
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Auch das anteilige prozentuale Verhältnis des jeweiligen Papiers soll, soweit als möglich erreicht werden, um sich mit dem Indexfond so nah wie möglich an den Index zu halten. In der Vergangenheit musste der Wert in einer Bandbreite von +/- 10% eingehalten werden. Dem entgegen darf dieser Wert heute mit mehr als 10% abweichen. Die Nachbildung des Fonds ist somit ein mit Priorität belegtes Ziel eines Indexfond. |
Ein Indexfond kann sich eine ganze Reihe von Indizes anlehnen. So zum Beispiel an den Dax, den Dow Jones, den Nikkei und viele vielen anderen Indizes. Die Bandbreite solcher Indizes wächst immer mehr, da ständig neue Indizes gebildet werden, die eine immer feiner strukturierte Marktlandschaft repräsentieren. Als Gradmesser, wie nah sich der Indexfond an dem Index selbst, in Bezug auf seinen Inhalt und deren prozentualen Anteil befindet, wird der sogenannte Tracking Error angegeben.
Der Fond-Manager eines Indexfond, hat im Gegensatz zu denen anderer Fond-Arten, einen wesentlich geringeren Leistungseinsatz, da sich die Struktur des von ihm gemanagten Fond, durch die Inhalte des Index selbst erarbeitet. Lediglich wenn Werte den Index verlassen oder aber Werte neu in den Index aufgenommen werden, ist zusätzlicher Handlungsbedarf erforderlich.
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Der Vorteil eines Indexfond liegt denn auch in dem erheblich geringeren Aufwand den Managements, was sich selbstverständlich in dem zu zahlenden Preis pro Anteil widerspiegelt, da die Gebühren, dieser Kostenstruktur angepasst, geringer sind, als in den üblichen anderen Fonds. Als Nachteil empfindet man die Renditestruktur, die sich nicht über der, des Index befindet. Andere Fondarten dagegen sind bestrebt, ihre Rendite Kennzahlen oberhalb der Indizes zu platzieren. Die Argumentation der Befürworter eines Index-Fond gehen dahin, das es seitens der anderen Fonds, in der Regel nicht realisiert wird, dauerhaft oberhalb der Renditezahlen der Indizes zu liegen.
Die Historie der Indexfonds ist noch sehr kurz. Erst im Jahre 1998, mit in Kraft treten des 3. Finanzmarktförderungsgesetzes, wurde es möglich derartige Fonds aufzulegen, was Zuvor durch die Beschränkungen des Anlagegesetzes KAGG unmöglich war. In Deutschland spielen die Index-Fonds aber nach wie vor eine eher untergeordnete Rolle.
Anlageindex, erzielte Renditen, Gebühren und Performance Aussichten sind wichtige Aspekte bei Indexfonds. Um hier keine teuren Fehler zu machen, sollte ein Indexfond Vergleich von einem erfahrenen Experten eingeholt werden.
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