Dachfonds - Vergleich und Informationen zum Dachfond und dessen Rendite
Investmentfonds die ihr Vermögen grundsätzlich nur in Anteile anderer, gleich wie strukturierter Fonds investieren, nennt man Dachfonds.
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Investiert der Dachfonds zusätzlich auch noch in Aktien sowie auch festverzinsliche Wertpapiere direkt, nennt man sie Superfonds. Als Zielfonds werden diejenigen bezeichnet, von den der Dachfonds Anteile erwirbt. Eine besondere Art stellen die spezialisierten Fonds dar, wie zum Beispiel Dach-Hedgefonds, oder Dach –Aktienfonds, die jeweils nur in eine bestimmte Sparte von Fonds investieren. |
Die Kaskadenbildung, die entstehen würde, wenn Dachfonds nur in Dachfonds investieren und diese Entwicklung sich fortsetzen würde, ist in Deutschland untersagt. Auch Spezialfonds oder geschlossene Fonds, stehen zum Anteilserwerb seitens eines Dachfonds nicht zur Verfügung. Erworben werden können ansonsten Anteile von allen offenen Fonds, die dementsprechend nicht als eigener Dachfonds fungieren oder so zu bezeichnen wären. In Bezug auf die jeweilige Größe der Anteile, sind den Dachfonds wiederum Richtlinien auferlegt, die strikt zu beachten sind. So darf der Anteil eines Fonds innerhalb des Dachfonds 20% am Gesamtvermögen des Dachfonds nicht überschreiten.
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Des weiteren darf der Dachfonds keinesfalls mehr als 10% Anteile des Gesamtvermögens des Zielfonds erwerben. Diese Beschränkungen sind eine Reaktion der ersten Form der Dachfonds, die in den 70er Jahren ins Leben gerufen wurden und durch undurchsichtige Verflechtungen später insolvent wurden und großen schaden anrichteten. Im Anschluss daran waren bis 1998 Dachfonds verboten. Erst mit dem 3. Finanzmarktförderungsgesetz und den genannten Richtlinien, wurden Dachfonds in Deutschland wieder freigegeben.
Der Vorteil für den Anleger besteht bei der Investition in einen Dachfonds, dass eine erhebliche Streuung in einzelnen Segmenten vorhanden ist, da die Investition in einzelne Papiere nochmals durch den Erwerb von Anteilen weiterer Fonds gesplittet wird. Bei der Struktur der Dachfonds sind aber auch auf Risiken zu achten. So sollte der Fondsmanager unabhängig sein und bleiben, in dem sich die Streuung der gekauften Fondsanteile nicht nur auf Arten, Branchen oder ähnliches bezieht, sondern auch auf die auflegenden Institute. Es sollten viele verschieden Emittenten von Fonds ausgewählt werden, um nicht einseitig in Abhängigkeitsverhältnisse zu geraten. Ebenso kann ein solches Abhängigkeitsverhältnis aber auch für die Zielfonds schädlich sein.
Im Kostenvergleich schneiden Dachfonds in der Regel schlechter ab, da jeweils eine zweite Managementebene mit bezahlt werden muss, zum einen das Management des Zielfonds, wie selbstverständlich die des Dachfonds selbst.
Mit Blick auf die 2009 eingesetzte Abgeltungssteuer, werden aktuell mehr Dachfonds neu aufgelegt und Fondsvermögensverwaltungen in Dachfonds eingebracht werden. Dies beruht darauf das keine Besteuerung auf Kursgewinne stattfindet für Veräußerungen bis 31.12.2008, für Papiere, die mindestens ein Jahr gehalten wurden. Eine Besserstellung des Dachfonds gegenüber einem Einzelfonds gibt es indes definitiv nicht.
Ob und welcher Dachfonds sinnvoll für die eigene Anlage ist, sollte durch eine kompetente Beratung eines Fondsexperten herausgefunden werden.
Anlagebranchen, Schwerpunkte, erzielte Renditen und Performance Aussichten sind wichtige Aspekte bei Dachfonds. Um hier keine teuren Fehler zu machen, sollte ein Dachfond Vergleich von einem erfahrenen Experten eingeholt werden.
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